Global Business

Internationale Umgangsformen contra persönliche Identität?

Keine Frage, für weltweit agierende Unternehmen ist es wettbewerbsentscheidend, ihre Repräsentanten sowohl mit interkulturellen Kompetenzen zum Umgang mit Menschen unterschiedlicher kultureller Prägung und zum angemessenen Verhalten im Ausland, gegenüber Ausländern im Inland und in anderen interkulturellen Kontexten als auch mit Wissen über landesspezifische Geschäftspraktiken auszustatten.

In diesem etwas anderen Business-Knigge-Seminar werden einerseits solide interkulturelle Kompetenzen, Kenntnisse über Unterschiede in den internationalen Verhaltenserwartungen vermittelt. Auf der anderen Seite wird ausdrücklich betont, wie erfolgversprechend es allerorts ist, mit Takt, Toleranz und Wertschätzung aufzutreten, und was das interkulturell bedeutet. Schließlich geht es nicht darum, dass Geschäftsreisende sich den jeweiligen Landessitten völlig anzupassen hätten.

Von Geschäftsreisenden auf dem internationalen Markt, in anderen Kulturkreisen rund um den Globus wird vielmehr erwartet, dass sie mit Wertschätzung, Großzügigkeit und Takt signalisierenden Umgangsformen der eigenen Kultur auftreten. Ihre nationale Identität respektiert jeder. Gleichzeitig wird jedoch von ihnen erwartet, dass sie Sitten, Gebräuche und Tabus des Gastlandes sowie entscheidende Nuancen der Verhaltensstandards kennen und respektieren.

Von Führungskräften werden interkulturelle Kompetenzen erwartet, mit denen sie multikulturelle Teams führen und managen sowie Einstellungen, Haltungen und Denkweisen befolgen, mit denen sie in der Lage sind, in interkulturellen Situationen aufmerksam, kooperativ und wirkungsvoll zu interagieren.

"Toren besuchen im fremden Land die Museen, Weise gehen in die Tavernen."

Erich Kästner

In diesem StilKunde-Seminar werden Grundlagen für internationale multikulturelle Zusammenarbeit vermittelt. Es werden Konzepte und Modelle vorgestellt, auf deren Basis das Bewusstsein für eigene Haltungen sowie für die Vielfalt von Kulturen geprägt, für den Umgang mit Mitarbeitern und Geschäftspartnern aus anderen Ländern sensibilisiert und zentrale Handlungskompetenzen trainiert werden.

Es werden also keine Stereotypisierungen und nur ausgewählte Dos and Don’ts vermittelt. Vielmehr erweitern die Teilnehmer ihr Handlungsrepertoire auf Basis einer Auseinandersetzung mit Modellen und der Reflektion eigener rationaler und emotionaler Erkenntnisquellen.

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